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News-Archiv | Artikel vom 30.01.2019

Mopedkennzeichen: Alles auf grün

Mopedkennzeichen: Alles auf grünAm 1. März ist es soweit: Mopedfahrer brauchen jetzt ein neues Kennzeichen. In diesem Jahr stehen alle Zeichen auf grün, denn die Farben Schwarz, Blau und Grün wechseln jährlich. Das Versicherungskennzeichen ist gleichzeitig der Versicherungsnachweis. Für Halter eines Kleinkraftrades ist eine Haftpflichtversicherung im öffentlichen Straßenverkehr vorgeschrieben. Die sichert alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, die das Moped oder der Roller bei Dritten verursacht.

Für welche Fahrzeuge ein Versicherungs-Kennzeichen vorgeschrieben ist, richtet sich nach Leistung und Motorisierung. Für ein Mopedkennzeichen darf der Hubraum 50 ccm nicht überschreiten, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 Kilometer pro Stunde. Unter die Kennzeichenpflicht fallen auch Pedelecs mit Motoren über 250 Watt bzw. Tretunterstützung über 25 km/h oder Anfahrhilfe über 6 km/h sowie Quads, Trikes und weitere Fahrzeugtypen.

Beim Beitrag unterscheiden die meisten Versicherer nach dem Alter des Fahrers (unter/ab 23 Jahre). Für jüngere Fahrer wird es teurer als für ältere. Wer sein Kennzeichen nicht schon im März braucht, kann bares Geld sparen. Die meisten Versicherer berechnen die Prämie dann anteilig.  

Ob eine Kasko-Versicherung erforderlich ist, muss jeder selbst entscheiden. Mit der Teilkasko sind auch Schäden durch Diebstahl, Explosionen und Naturereignisse wie Sturm, Hagel und Blitzschlag versichert. Immerhin ist das Diebstahlrisiko für Mopeds deutlich höher als bei anderen Fahrzeugen. Statistisch kamen 2017 auf 1.000 Mopeds 8,5 Diebstähle. Bei Krafträdern waren es nur 1,5 und bei PKW, mittlerweile fast immer mit Diebstahlsicherung ausgestattet, sogar nur 0,5 Fälle auf 1.000 Fahrzeuge. Die Vollkaskoversicherung zahlt darüber hinaus selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug.



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